Bürgerinitiative Grube Carl

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* Neu PRESSEMITTEILUNG DER LINKEN: UMZUG DER LINDENSCHULE GEFÄHRDET (23.01.2016)

* Neu PRESSEMITTEILUNG DER SPD: UMZUG DER LINDENSCHULE GEFÄHRDET (20.01.2016)

* Neu KEIN SCHULBUS FÜR DIE LINDENSCHULE (16.11.2015)

* NEU ALTLASTEN AUF GRUBE CARL? ANTWORTEN VON STADTVERWALTUNG UND SEG (21.09.2015)

* NEU ES GIBT EIN FLUGBLATT ZU PARKIDEE. HIER KANN ES HERUNTERGELADEN WERDEN. (13.08.2015)

* NEU EIN PARK FÜR FRECHEN: DIE IDEEN DER BI FÜR DIE WEITERE ENTWICKLUNG DES STADTTEILS (05.07.2015)

Aktuelles aus der Politik

BI PLANUNGSSTOPP

Gründungsversammlung

Am Mittwoch den 13.01.2016 traf sich die Bürgerinitiative Planungsstopp zu ihrer konstituierenden Sitzung. Im Verlauf einer regen Diskussion wurde der bisherige vorläufige Sprecher der Initiative, Oliver Bolt, in seiner Funktion bestätigt. Das Thema Planungsstopp wurde nochmals in allen seinen Facetten diskutiert, wobei, wie schon in der Auftaktveranstaltung deutlich wurde, die Initiative einen sehr differenzierten Ansatz verfolgt. In der Diskussion, fanden nachfolgende Punkte breite Zustimmung und wurden als Leitplanken für das weitere Vorgehen akzeptiert:

  • Es existiert kein sinnvolles Verkehrskonzept für die Stadtteile Grube Carl und Benzelrath. Jede weitere Bebauung, erhöht das lokale Verkehrsaufkommen und belastet die Wohnbevölkerung über die Maßen.
  • Die städtische Schulinfrastruktur ist nicht darauf eingerichtet, die bei großen Wohnbaumaßnahmen zu erwartende Anzahl an Schulkindern, angemessen zu versorgen.
  • Im ersten Bauschritt (Baufeld 6) ist im Schwerpunkt eine hochpreisige Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern geplant. Frechen benötigt aber eine Verstärkung des Mietwohnungsbaus bzw. des Sozialwohnungsbaus.
  • Der Klimawandel scheint nur mehr schwer aufzuhalten. Die Bundesregierung untersucht bereits die Verletzbarkeit des Landes durch den Klimawandel. Das Bundesumweltministerium spricht jetzt davon, dass Deutschland „klimasicher“ gemacht werden muss.
  • Zum Schutz vor Hitzefolgen im Siedlungsbereich wird insbesondere auf den Schutz von bedeutsamen klimawirksamen Freiräumen/ Ausgleichsflächen hingewiesen. So sind bspw. die Ballungsräume des Rheintals zukünftig durch Hitzewellen besonders gefährdet.
  • Für die Frechener Kernstadt sind die Flächen im Hangbereich des Ville-Osthangs von hoher Bedeutung für die Kaltluftbildung und den Kaltluftabfluss. Die Kaltluftströme tragen zur Durchlüftung der unterhalb liegenden, stärker von Luftschadstoffen belasteten Siedlungsteilen bei. Jede weitere Bebauung dieser Flächen verschlechtert die Durchlüftung der Frechener Kernstadt. Die Effekte des Klimawandels werden sich dadurch noch verstärken.
  • Die Frechener Kernstadt verfügt nur über sehr wenige fußläufig erreichbare Naherholungsbereiche. Jede weitere Bebauung von bisher unbebauten Flächen reduziert die noch vorhandenen Naherholungsräume.

Die Bürgerinitiative fordert daher einen Planungsstopp, um Zeit zu gewinnen, ein stadtplanerisches Gesamtkonzept für Frechen zu formulieren. Im Sinne eines Gesamtkonzepts müssen die Aspekte Verkehr, sozialer Wohnungsbau, Stadtklima und Erholung unter Berücksichtigung der berechtigten Interessen der eingesessenen Bevölkerung, des Klimawandels und aller durch große Baumaßnahmen ausgelösten Kosten, gewichtet und berücksichtigt werden.

Die Initiative hat sich viel vorgenommen, um das Thema Planungsstopp einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Neben einer Internetpräsenz ist geplant, Unterschriften für den Planungsstopp zu sammeln und in den politischen Gremien, mit eigenen Anträgen aktiv zu werden.

Pressemitteilung der BI Planungsstopp

Ein Leserbrief zu der Berichterstattung im Kölner Stadtanzeiger

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Bürgerversammlung will Planungsstopp für Grube Carl und beschließt Gründung einer Bürgerinitiative

Einen sofortigen Planungs- und Baustopp für die Baufelder 5 und 6 auf Grube Carl forderten am vergangenen Mittwoch ca. 50 Frechener Bürgerinnen und Bürger, die auf Einladung der Fraktion„Perspektive für Frechen“ zu einer Bürgerversammlung im Hotel Frechener Hof zusammengekommen waren.

Die Anwesenden waren sich darin einig, dass nur dadurch noch die Möglichkeit besteht, alle bisher ungeklärten Probleme in einem öffentlichen und transparenten Verfahren unter Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit zu prüfen und Lösungsalternativen zur Diskussion zu stellen.

Nach einer kurzen Einführung ins Thema folgte eine angeregte Diskussion über die möglichen Auswirkungen. Es bestand breiter Konsens, dass in der bisherigen politischen Diskussion die möglichen Folgen der weiteren Bebauung nicht ausreichend thematisiert wurden.

So war vielen der Anwesenden nicht bewusst, dass die noch vorhandenen Freiflächen im Hangbereich des Ville-Osthanges von ganz entscheidender Relevanz für die Kaltluftbildung sowie den Kaltluftabfluss sind. Diese Kaltluftströme tragen entscheidend zur Belüftung der unterhalb liegenden und stärker mit Luftschadstoffen belasteten Wohngebiete bei.

Jede weitere Bebauung dieser Flächen verschlechtert die Durchlüftung der Frechener Kernstadt. Die Effekte des Klimawandels, der für das Rheinland deutliche steigende Temperaturen erwarten lässt, werden sich dadurch noch verstärken.

Einigkeit bestand auch darüber, dass die Frechener Kernstadt nur über sehr wenige fußläufig erreichbare Erholungsbereiche verfügt. Jede weitere Bebauung von bisher unbebauten Flächen reduziert die noch vorhandenen Naherholungsräume. „Frechen muss wieder grüner werden“ erklärte O.Boldt, unter zustimmendem Nicken der Anwesenden.

Auch die heute bereits angespannte Verkehrssituation im Stadtteil selber sowie auf der als Zufahrtsstraße genutzten Rosmarstraße sorgte für rege Diskussionen. „Wenn der Verkehr weiter so zunimmt, so sollte ich wohl verkaufen“ erklärte eine Anwohnerin der Rosmarstraße.

Auf wenig Begeisterung stießen auch die Pläne der Verwaltung, im ersten Schritt ein Baugebiet für hochpreisige Ein- und Zweifamilienhäuser realisieren zu wollen. Frechen muss sozialer werden, so der allgemeine Tenor: „Es fehlen Sozialwohnungen in Frechen“ erklärte der Stadtverordnete Uwe Tietz: „insbesondere auch vor dem Hintergrund der zahlreichen Flüchtlinge, die angekommen sind und nun hier bleiben wollen.“

Um der Forderung nach einem sofortigen Planungsstopp Nachdruck zu verleihen, wurde die Gründung einer Bürgerinitiative beschlossen.

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Unsere BI im Kurzportrait

Am Freitag, den 23.04.2010 wurde die Bürgerinitiative Grube Carl ins Leben gerufen.

Wer wir sind:

  • Wir sind mehrere Familien, die über die aktuelle Entwicklung des Stadtteils Grube Carl besorgt sind.

Was wir wollen:

  • Wir forderten den versprochenen Grundschulneubau auf Grube Carl oder eine grundlegende Sanierung der Lindenschule, damit sie den heutigen pädagogischen und energetischen Ansprüchen entspricht. Die Grundschule kommt nicht, die Sanierung der Lindenschule ist beschlossen.
  • Wir fordern Sicherheit für unsere Kinder auf den Straßen. Diese wird durch regelmäßige Geschwindigkeitsüberschreitungen in den verkehrsberuhigten Bereichen sowie in den Tempo 30-Zonen gefährdet. Notwendige straßenbauliche Änderungen werden verweigert. Die Empfehlungen der Polizei werden bewusst ignoriert.
  • Wir fordern eine bessere Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Gewünscht wird eine höhere Frequenz und eine vernünftige Anbindung der Busse der Linie 965 an den Takt der Straßenbahnlinie 7. Die Busanbindung wurde mit dem 11. Dezember 2011 verbessert, jedoch ist die gewünschte Taktung zur Linie 7 weiterhin in weiter Ferne.

Bisher blieben alle Bemühungen erfolglos, um auf die politisch Verantwortlichen einzuwirken. Ergreifen auch Sie die Initiative. Gemeinsam sind wir stark und können unsere gemeinschaftlichen Interessen vorteilhafter gegenüber den politisch Verantwortlichen zur Geltung bringen.

Unterstützen Sie uns mit ihrer aktiven oder passiven kostenlosen Teilnahme. UnterstützerInnen und Betroffene können die Bürgerinitiative über die E-Mail-Adresse bi-grubecarl@gmx.de erreichen.

Wir können dem Stadtteil eine Stimme geben

Auch die BI ist im Planungsausschuss Grube Carl vertreten. Von unserer Seite wird Christof Wilczek daran teilnehmen.

Weitere Infos hier

Die Lindenschule wird abgerissen und komplett neu gebaut - am alten Standort

Näheres hier!

* NEU UMZUG DER LINDENSCHULE IM WINTER 2015/16? (29.09.2014)

So soll sie aussehen, die neue Lindenschule

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Hier sollen nach dem Willen der Stadt bald 8.500 Autos täglich fahren

start.txt · Zuletzt geändert: 2016/03/03 10:54 von schoberc
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