Verkehr

Frühjahr / Sommer 2010: Verkehrsberuhigung für den "Bellerhammer"

Sommer 2010: Verkehrsberuhigung für die Straße "Am Rinnenfeld"

Nachdem es im Juli zu einem Zusammenstoß zwischen einem Radfahrer und einem Auto an der Einmündung des Fußweges (verbindet die Straße „Zum Bellerhammer“ mit der Straße „Am Rinnenfeld“) in die Straße „Am Rinnenfeld“ kam, sind unseres Erachtens die Gefahrenpotentiale dieser Kreuzungsstelle eindeutig. Da der Fußweg zudem von vielen Kindern (mit und ohne eleterliche Begleitung) genutzt wird, ist Abhilfe aus unserer Sicht eine dringende Notwendigkeit.

Ganz zentral ist die einer „verkehrsberuhigten Zone nicht angemessene Geschwindigkeit der AutofahrerInnen, die den Parkplatz am Ende der Sackgasse anfahren. Ebenfalls besorgniserregend ist die Situation am oben erwähnten Fußweg. Es sind weitere Häuser „Am Rinnenfeld“ fertigestellt worden, die dazugehörigen Garagen werden derzeit geliefert. Eine der Folgen: der Fußweg ist kaum noch vernünftig einsehbar, wenn, was der Regelfall ist, die Schrittgeschwindigkeit nicht eingehalten wird. Zudem ist die Beschilderung der „verkehrsberuhigten Zone“ verbesserungsfähig und es sollten unseres Erachtens bauliche Veränderungen vorgenommen werden, um eine Geschwindigkeitsreduktion der AutofahrerInnen zu erzwingen.

Wir haben daher die uns bekannt gewordenen Beschwerden der AnwohnerInnen in einem Bürgerantrag zusammengefasst.

August 2010; BA Verkehrsberuhigte Zone "Am Rinnenfeld"

Anbei der dazugehörende Presseartikel:

31. August 2010 KStA; BA Verkehrsberuhigte Zone "Am Rinnenfeld"

und die Verwaltungsvorlage

17. September 2010; Antwort der Stadtverwaltung

  1. Der Fußgängerweg soll beidseitig durch einen umlegbaren Poller gesichert werden
  2. Das Sackgassenschild an der Einfahrt „Am Rinnenfeld“ wird nach vorne verlegt.
  3. „Am Rinnenfeld“ erhält ein größeres Schild „Verkehrsberuhigte Zone“
  4. Auf die geforderte grundsätzliche Umgestaltung der Straße „Am Rinnenfeld“ geht die Vorlage nicht ein.
  5. Ein Ballfangzaun im Bereich der Straßenbahntrasse an der Straße „Zum Bellerhammer“ wird nicht errichtet, dies sei aus immissionschutzrechtlichen Gründen unzulässig. Die Stadtverwaltung prüft aktuell jedoch verschiedene Standorte auf ihre Bolzplatztauglichkeit.

Mai 2013 - Schleichverkehr im Stadtteil aufgrund der Baustelle Dürener Straße/Neuer Weg

Nachfolgenden Anttrag hat die BI am 04.06.2013 gestellt:

Unverzügliche Sperrung der Von-Klespe-Straße (Infolge der Großbaustelle an der Kreuzung Dürener Straße/Neuer Weg wurde diese Sperrung aufgehoben).

Zu den Gründen:

  • Die Bypass-Regelung (Öffnung der Absperrung Von-Klespe-Straße) zur teilweisen Entlastung des hohen Verkehrsaufkommens infolge der Umleitung des Baustellenverkehrs über die Straßen Grube Carl – Zum Bellerhammer – Rosmarstraße führt über einen verkehrsberuhigten Bereich mit angrenzendem Kindergarten. Meines Erachtens handelt es sich hierbei um einen besonders schützenswerten Verkehrsbereich, der nicht als Ausfall- bzw. Umleitungsschleichweg genutzt werden darf.
  • Weiterhin ist die einzuhaltende Hilfsfrist für die Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst (Eingang einer Meldung bis Ankunft an einer Straße gelegenen Notfallort innerhalb von 8 Minuten) im Stadtgebiet Grube Carl infolge Rückstauungen auf den Straßen Grube Carl – Zum Bellerhammer – Rosmarstraße nicht durchgängig gewährleistet (insbesondere nicht zu den Hauptverkehrszeiten). Am heutigen Beispiel (03.06.2013 zwischen 16:30 und 19:00 Uhr) kam der Rückstau sehr deutlich zum Vorschein. Es gab einen Rückstau von der Straße Zum Bellerhammer bis in den unteren Teil der Rosmarstraße mit mind. zwei Verkehrsunfällen. Ebenfalls Rückstau von der Straße Zum Bellerhammer bis zum Kreisverkehr Dürener Str./Grube Carl und weiter […]. Um hier die Hilfsfrist einzuhalten ist es nötig die Von-Klespe-Str. abzubinden. Nach der Abbindung wird der Umgehungsschleichverkehr eingedämmt und Rettungsfahrzeuge haben bis zur Sperrung freie Fahrt und die Möglichkeit die Sperren zu öffnen.

Bitte weisen Sie zudem die städtischen Mitarbeiter an, gegenüber der Grube Carl-Bewohnern keine Kollektivschuld wegen den Geschwindigkeitsüberschreitungen zuzuweisen.

Hintergrund: In Gesprächen mit stätischen Mitarbeitern zur aktuellen Verkehrssituation auf Grube Carl und den massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen hat man mir schon oft gesagt, dass überall zu schnell gefahren werde und dass wir es vor allem selbst seien, die zu schnell fahren würden. In einem Rechtsstaat der auf dem Grundsatz einer individuellen Verantwortlichkeit beruht haben solche kollektiven Schuldzuweisungen nichts verloren. Eine moderne Demokratie geht grundsätzlich von einer individuellen Verantwortlichkeit aus.

KStA v. 05.06.2013

KR, 05.06.2013

„Die Öffnung geschah auf Wunsch von Bürgern der Sandstraße, die durch die Baustelle sonst gar nicht mehr aus ihrer Straße herausgekommen wären.“ So erklärt der Stadtsprecher die Ursache der Öffnung der Straße.

Das mag ja sogar sein, es stellt sich nur die Frage, warum die Ausfahrt der Sandstraße dann nicht einfach mit einer kommunizierenden Baustellenampel gelöst worden ist. Eine Option, die man bei der Abteilung Verkehrsmanagement der Stadt Frechen ja hätte in Erwägung ziehen können. Denn Fakt bleibt, dass Eltern im verkehrsberuhigten Bereich, in dem Autos eigentlich nur Schritt fahren dürfen, von Autofahrern, die diese Stelle mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit passierten, angepöbelt wurden. Sie hatten wohl ihre Kinder nicht schnell genug von der Straße gebracht. Ergänzend sei angemerkt, dass auch viele Bewohner unseres Stadtteils die „Wiedereröffnung“ der Durchfahrt erfreut zur Kenntnis genommen haben und munter auf diesem Wege sowohl die Rosmarstraße als auch die Straße Grube Carl umfahren … und zwar in beide Richtungen. Diese AutofahrerInnen kommen wohl ziemlich problemlos von der Sand- auf die Dürener Straße.

KStA v. 31.05.2013 - Schleichverkehr

antrge/verkehr.txt · Zuletzt geändert: 2013/06/06 13:41 von wilczekc
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