Sanierung?

Es ist eine lange Leidensgeschichte, die Geschichte der nicht stattfindenden Sanierung der Lindenschule. An dieser Stelle berichten wir nur über die Entwicklung der letzten beiden Jahre, wer will sich schon mit 20 Jahren gebrochene Versprechungen befassen? Inzwischen hat es den Anschein, als würde die Stadt gegen die Lindenschule planen.

Der Schulausschuss in der Lindenschule

Am 22. Juni 2010 verschaffte sich der Schulausschuss einen eigenen Eindruck vom Zustand der Lindenschule, so dass allen Beteiligten klar geworden sein dürfte, dass die Sanierung der Lindenschule unabdingbar ist.

Für die, die nicht dabei gewesen sind, findet sich hier Bilder der KStA-Journalistin Doris Richter.

Mängelliste

  • zu kleines Lehrerzimmer
  • ein Klassenraum ist zugleich Durchgangsraum, um das Lehrerzimmer zu betreten
  • der Theaterraum ist zwischenzeitlich Hausaufgabenraum
  • Fenster in den Klassenzimmern lassen sich nicht kippen
  • Kantine im Pavillon
  • Sportunterricht in der Turnhalle der Realschule (Fußweg: 1000 Meter)
  • feuchte Wände im Keller
  • veraltete Toilettenräume
  • komplette Schule nicht behindertengerecht
  • zu wenige Räume für den Förderunterricht
  • etc.

Aussagen von Betroffenen

  • Schulleiter Martin Koenen: „Aufgrund der Standortunsicherheit wird nicht saniert“
  • Schulpflegschaftsvorsitzende Karin Thomas an die Adresse der Stadtverwaltung: „Sie sind in der Pflicht, etwas für die Lindenschule zu tun.“

Die dazugehörenden Artikel:

Die Treppe ins Nichts

Im Sommer 2010 hat die Lindenschule weitere Container erhalten - dumm nur, dass die Stadtverwaltung die Treppe vergessen hatte.

Dank der Presseberichterstattung und der recht unprofessionellen Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung, erinnert sei nur an Dr. Lehmanns Ausrede, die Statik sei schuld …, wurde der Druck so stark, dass innerhalb von nur drei Wochen Abhilfe erreicht werden konnte. Seit Mitte Oktober sind die Container in Nutzung.

Der aktuelle Stand: November 2010

  1. Die Wirtschaftlichkeit der Sanierung der Lindenschule wird geprüft.
  2. Die Stadt plant den Bau einer neuen Grundschule im Bereich des Kuckentals zur Entlastung der Innenstadtschulen.
  3. Es ist davon auszugehen, dass eine neue Schule im Kuckental eine Sanierung der Lindenschule weiter verzögert.
  4. Dabei sind die Planungsgrundlagen mehr als fraglich, es sind heute bereits nicht mehr zutreffende Hochrechnungen über die Entwicklung der Schülerzahlen in den Grundschulen.
  5. Inzwischen hat sich der Mieter der Räumlichkeiten im Kuckental zu Wort gemeldet: der Internationale Bund will bleiben wo er ist. Er benötigt zudem Planungssicherheit, da andernfalls die für die Durchführung der sozialen Projekte benötigten finanziellen Mittel nicht bewilligt werden.vgl. auch: 23. November 2010 KStA, Internationaler Bund
  6. Die Stadt aber hat viiiiiiiel Zeit. Ein externer Gutachter wird mit der Standortprüfung beauftragt. Die Bewerbungsfrist endet erst am 06. Dezember 2011.

Auf die sehr seltsamen Planungsgrundlagen haben wir schon im Juni 2010 hingewiesen. Jetzt im November greifen wir diese Argumentation wieder auf weiter ...

archiv/2012/sanierung.txt · Zuletzt geändert: 2013/06/05 16:58 von schoberc
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